Modernes Wohnen hinter historischer Fassade in Berlin-Kreuzberg Das KesselhausQuartier – das Herzstück des Viktoria Quartiers – wird saniert
PROFI PARTNER und GrundStein lassen eine ehemalige Brauerei im historischen Viktoria Quartier direkt am Viktoriapark am Fuße des Berliner Kreuzberges wieder aufleben. Die denkmalgeschützte Industriearchitektur wird Rahmen für zeitgemäßes Wohnen. Das KesselhausQuartier ist das Schmuckstück des über fünf Hektar großen Areals und umfasst insgesamt vier Bauwerke der ehemaligen Tivoli-Brauerei: Kesselhaus, Maschinenhaus, Werkstatt und Brunnenhaus. Hier werden circa 66 hochwertig ausgestattete Eigentumswohnungen mit rund 50 bis 150 m2 Platz finden. Das Miteinander von Alt und Neu wird im neugestalteten Hof am stärksten deutlich: Die vier unterschiedlichen Gebäude werden durch Neubauarkaden zu einer gestalterischen Einheit gefasst. Ein gestalterischer Höhepunkt ist das alte Schwungrad des Maschinenhauses mit 6 Metern Durchmesser, das sich im Arkadengang des Foyers befindet. Das Areal ist mit einer Tiefgarage erschlossen, von der in 5 Minuten die nahe Stadtautobahn erreichbar ist. Das KesselhausQuartier liegt einerseits in ruhiger, grüner Lage direkt am Viktoriapark und dennoch urban mitten in der Stadt Berlin, im angesagten Kreuzberg. Als Bewohner finden Sie Ruhe und Erholung vor der Haustüre, haben aber das quirlige Großstadtleben zum Greifen nah.
Blick auf Werkstatt und Brunnenhaus von Norden
Blick in den Innenhof
Blick auf Werkstatt und Brunnenhaus von Süden
Blick auf das KesselhausQuartier von Osten
Lage im Stadtgebiet
Blick in eine Wohnung im Kesselhaus / Maschinenhaus
Vom Tivoli zum Viktoria-Quartier Schon lange war der Südhang des Kreuzbergs als Ausflugsziel beliebt. Vor den Toren der Großstadt gelegen, bot der Berg ein einzigartiges Aussichtspanorama. Seit 1829 kam nach Pariser Vorbild der Freizeitpark „Tivoli“ hinzu, der über einen eigenen Biergarten verfügte. Bei gutem Wetter traf man sich hier mit „Kind und Kegel“. Mit zunehmender Beliebtheit des Vergnügungsgartens kam pfiffigen Geschäftsleuten die Idee einer eigenen Brauerei: 1857 wurde an der Methfesselstraße, die damals Lichterfelder Straße hieß, die „Berliner Braugesellschaft Tivoli“ gegründet. Schnell wurde der Bierkonzern größer, die Konkurrenz „geschluckt“ und die Kapazitäten wuchsen. Wurden 1871 noch 100.000 Hektoliter Pils gebraut, waren es 1905 schon 500.000. 1993 schlossen die Eigentümer die Braustätte am Kreuzberg und zogen in die Schultheiss-Zentrale nach Weißensee. Der Grundstein für das Viktoria Quartier wurde 1999 gelegt. Seit dem ist mal mehr, mal weniger gebaut worden und inzwischen sind etliche der denkmalgeschützten ehemaligen Brauereigebäude saniert – so das Ensemble des Schmiedehofs und des Brauhofgartens. Im Frühjahr 2011 werden die Bauarbeiten am KesselhausQuartier – das mit dem alten Maschinenhaus das „Herz“ der ehemaligen Brauerei darstellt – beginnen.
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